Der Arbeitsplatz von heute ist das Sportstudio von morgen: Gesundheitstag bei simplicity in Oelde
Anfang November durfte ich den Gesundheitstag bei simplicity am Standort Oelde begleiten – einem Unternehmen, das hinter den Modemarken OPUS und someday steht und in den letzten Jahren eine beeindruckende Erfolgsgeschichte geschrieben hat.
Besonders schön: Die Veranstaltung fand in genau der Halle statt, in der damals alles begonnen hat. Ein Ort voller Geschichte – und jetzt auch ein Ort, an dem Gesundheit und Zukunftsfähigkeit sichtbar in den Mittelpunkt gestellt wurden.
Ein Gesundheitstag, der den ganzen Menschen im Blick hat
simplicity ist in den letzten Jahren stark gewachsen – und trotzdem steht der Mensch im Zentrum. Das zeigt sich nicht nur in der Unternehmenskultur, sondern auch in der Art, wie Gesundheit gedacht und gelebt wird.
Der Gesundheitstag war ein ganzheitliches Programm, das die gesamte Belegschaft einbezog. Auf dem Plan standen unter anderem:
- Mealprep – praktische Impulse für gesunde, alltagstaugliche Ernährung
- Fußanalysen
- Blutzuckermessung
- Hautscreening
- Wirbelsäulenanalyse
Ergänzt wurde dieses medizinisch-präventive Angebot durch meine Vorträge, die den mentalen und verhaltensbezogenen Teil von Gesundheit in den Fokus rückten.
Gesunde Gewohnheiten: Wie gute Vorsätze wirklich halten
Damit möglichst viele Mitarbeitende teilnehmen konnten, wurde mein Impulsvortrag „Gesunde Gewohnheiten“ zweimal angeboten – einmal für die Frühschicht und einmal für die Spätschicht. Im Mittelpunkt stand eine Frage, die viele kennen: Warum scheitern gute Vorsätze so oft – und was braucht es, damit sie wirklich zur Gewohnheit werden?
Wir haben uns gemeinsam angeschaut:
- wie die Gewohnheitsschleife funktioniert (Auslöser – Routine – Belohnung),
- welche konkreten Auslöser und Belohnungsmuster im Alltag der Mitarbeitenden eine Rolle spielen,
- und wie man neue Verhaltensweisen so gestaltet, dass sie nicht nur ein kurzfristiger „Motivationsschub“, sondern ein dauerhafter Bestandteil des Lebens werden.
Als praktische Werkzeuge habe ich unter anderem vorgestellt:
- Pairing:
Neue Gewohnheiten werden mit bereits etablierten Routinen verknüpft.
Beispiel: „Immer wenn ich meinen ersten Kaffee trinke, mache ich vorher 60 Sekunden Aktivierung.“ - Gatekeeper:
Eine klare Schranke, die erst aufgeht, wenn das neue Verhalten ausgeführt wurde.
Beispiel: „Ich schaue erst auf mein Handy, nachdem ich meine kurze Bewegungsroutine gemacht habe.“
In beiden Vorträgen war zu Beginn eine gewisse Skepsis spürbar – was völlig normal ist, wenn es um Veränderung geht. Doch im Laufe der Zeit wurde viel gelacht, die Stimmung lockerer und die Bereitschaft, sich auf neue Gedanken einzulassen, wuchs spürbar. Genau diese Mischung aus Humor, Ehrlichkeit und konkreten Strategien macht Veränderung greifbar.
Walk-in-Beratung: Vom Impuls zur konkreten Umsetzung
Im Anschluss an die Vorträge gab es die Möglichkeit einer Walk-in-Beratung mit mir. Dieses Angebot wurde immer wieder in Anspruch genommen.
In diesen persönlichen Gesprächen ging es nicht nur um allgemeine Fragen, sondern um ganz konkrete Schritte:
- Wie schaffe ich es, mich im Alltag wieder mehr zu bewegen?
- Wie kann ich es angehen, endlich rauchfrei zu werden?
- Welche kleinen, realistischen Veränderungen passen zu meinem Schichtmodell und meinem Leben?
Gemeinsam wurden Vorgehensweisen abgestimmt und starke Ziele formuliert.
Genau hier zeigt sich, wie wertvoll es ist, wenn ein Gesundheitstag nicht nur Informationen liefert, sondern echte Veränderungsprozesse anstößt.
Der Arbeitsplatz von heute ist das Sportstudio von morgen
In der Keynote zur Mittagszeit mit dem Titel
„Der Arbeitsplatz von heute ist das Sportstudio von morgen“
haben wir den Blick noch einmal geweitet.
Im Zentrum stand die Frage:
Wie wirkt sich ein Alltag mit vielen einseitigen Bewegungsmustern und langem Sitzen auf unseren Körper aus – und was können wir konkret dagegen tun?
Wir haben gemeinsam erarbeitet:
- wie belastend monotone Bewegungen und dauerhaftes Sitzen für Muskulatur, Gelenke, Herz-Kreislauf-System und Stoffwechsel sind,
- warum Bewegungsmangel einer der entscheidenden Risikofaktoren unserer Zeit ist,
- und welche alltagstauglichen Ansätze heute wirklich funktionieren.
Ein zentraler Baustein: Aktivierungen zwischendurch.
Also kurze, gezielte Bewegungsimpulse, die:
- den Kreislauf anregen,
- die Muskulatur aktivieren,
- das Nervensystem „wach“ schalten,
- und damit Konzentration, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit steigern.
Die Idee: Der Arbeitsplatz wird nicht länger nur als Ort des Sitzens verstanden, sondern als Ort der Aktivierung – ohne dass dafür ein Fitnessstudio nötig ist.
3x3Formel® bei simplicity: Wenn Mitarbeitende sich Gesundheit wünschen
Das vielleicht stärkste Signal dieses Gesundheitstags:
simplicity belässt es nicht bei einem einmaligen Event.
Im Anschluss an den Gesundheitstag setzt das Unternehmen das 3×3 Konzept für drei Monate in der kompletten Logistik um.
Über große Monitore laufen dreimal täglich kurze 3×3 Aktivierungen, bei denen alle Mitarbeitenden mitmachen können.
Besonders bemerkenswert:
Bereits vor fünf Jahren hatte simplicity nach einer Schritte-Challenge das 3×3 Konzept für zehn Tage umgesetzt.
Die erneute Zusammenarbeit kam jetzt zustande, weil sich Mitarbeitende das 3×3 ausdrücklich wieder gewünscht haben.
Das zeigt:
- Die Impulse sind nicht nur „nett“, sondern wirksam und akzeptiert.
- Gesundheit wird nicht von oben „verordnet“, sondern gemeinsam gestaltet.
- Mitarbeitende erleben, dass ihre Wünsche gehört und ernst genommen werden.
simplicity als Arbeitgeber: Wachstum mit Fokus auf den Menschen
simplicity steht als Modeunternehmen für moderne, tragbare Kollektionen und eine klare Haltung in Richtung Nachhaltigkeit.
Doch mindestens genauso beeindruckend ist, wie stark der Fokus auf den Menschen ist – trotz Wachstum und Dynamik.
Was an diesem Gesundheitstag spürbar wurde:
- Ein wertschätzendes Miteinander auf allen Ebenen
- Offenheit für neue Ideen und Formate
- Der Wille, Gesundheit nicht nur als „Benefit“, sondern als gelebten Wert zu verankern
In einer Branche, die von Tempo, Trends und Veränderung geprägt ist, setzt simplicity damit ein klares Zeichen:
Erfolg und Menschlichkeit schließen sich nicht aus – im Gegenteil, sie bedingen einander.
Wie ein Gesundheitstag zum Startpunkt für nachhaltige Veränderung wird
Der Gesundheitstag bei simplicity zeigt, wie moderne Unternehmen Gesundheit denken können:
- Medizinische Checks und Analysen schaffen Bewusstsein für den eigenen Status.
- Vorträge zu Gewohnheiten und Bewegung geben Orientierung und konkrete Strategien.
- Persönliche Beratung hilft, individuelle Wege zu finden.
- Und mit Formaten wie dem 3×3 Konzept wird Gesundheit fest im Arbeitsalltag verankert.
So wird aus einem einzelnen Tag ein möglicher Startpunkt für nachhaltige Veränderung – für mehr Energie, mehr Wohlbefinden und mehr Leistungsfähigkeit im gesamten Team.